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Expandieren ins Ausland

      

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Tags: Direktmarketing Export Oesterreich Schweiz

 

Expandieren ins AuslandWenn ein Unternehmen auf den internationalen Markt expandieren will, reicht es heute nicht mehr einfach nur ein paar internationale Zahlungsoptionen wie beispielsweise Paypal, zu integrieren und die Webseite mehrsprachig gestalten zu lassen. Es genügt auch nicht, wenn sie Firmenadressen kaufen und versuchen mit einer Direktmarketingaktion versuchen hier Neukunden zu gewinnen. International verkaufen bedeutet vielmehr, sein Angebot für jedes einzelne Zielland zu lokalisieren. Die Expansion ins Ausland stellt eine gute Möglichkeit dar die Umsätze ihres Unternehmens zu steigern. Andererseits gibt es neben vielen Chancen auch Risiken, die zunächst genau analysiert werden sollten. Das Erschließen neuer Märkte im Ausland ist eine große Herausforderung. Den meisten Unternehmen fehlen dazu Erfahrung und Risikofreude. Neben kulturellen Unterschieden, die zu beachten sind muss eine Marktanalyse des Bedarfs erfolgen. Eine Expansion ins Ausland setzt also einen genauen Plan voraus.

Sprachliche Unterschiede

Sicherlich haben sie bereits festgestellt, dass es selbst in Deutschland kulturelle Unterschiede gibt. Zwischen verschiedenen Ländern kann dieser Unterschied jedoch deutlich größer sein. Selbst, wenn die gleiche Sprache gesprochen wird, genügt es nicht die Webseite einfachübersetzen zu lassen. Die Texte müssen sprachlich und kulturell an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Die Übersetzung erfordert genaue Kenntnisse der Sprache und der landestypischen Eigenheiten. Die Übersetzer müssen beispielsweise genau wissen, nach welchen Begriffen im jeweiligen Land gesucht wird. Wer beispielsweise eine Partnerbörse für Alleinerziehende anbietet, der sollte Wissen, dass der Begriff Alleinerziehende in der benachbarten Alpenrepublik nahezu unbekannt ist. Das liegt aber nicht daran, dass es in Österreich nur glückliche Familien gibt. Die Anzahl der getrennt lebenden Elternteile ist hier vermutlich genauso hoch. Hier wird jedoch nach Alleinerzieher gesucht. Wer hier Contentmarketing betreiben möchte, der sollte wissen, dass das Sorgerecht im Nachbarland elterliche Obsorge heisst. Sicherlich wird also eher nach diesem Keyword gesucht. Das sind winzig kleine sprachliche Unterschiede, die den Erfolg eines Expansionskurses bereits im Anfangsstadium ausbremsen können. Denn auch im deutschsprachigen Österreich gilt für Studenten nach der Matura, genau wie für ihre deutschen Kommilitonen nach dem Abitur, die neue Rechtschreibereform.

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Kulturelle Unterschiede

Neben sprachlichen Unterschieden sind vor allem kulturelle Unterschiede zu beachten. Wer mit Gummibärchen auf Gelantinebasis den Siegeszug in islamisch geprägten Ländern antreten will, der wird genauso scheitern, wie ein Anbieter katholischer Devotionalien. Hier muss aber nicht nur das Kaufverhalten analysiert werden, oftmals ist es erforderlich die gesamte Website zu überarbeiten. Das betrifft das Design, aber auch Gestaltungselemente. Während bei uns beispielsweise ein süßer Hundewelpe Sympathieträger ist, gilt der Hund in anderen Kulturen als unrein, oder vielleicht sogar als Delikatesse. In Ostasien sind Websites, die sich an Erwachsene richten, in den buntesten Farben gestaltet. Bei diesem Farbdesign würde jeder Mitteleuropäer sofort wieder wegklicken.

Rechtliche Unterschiede

Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf die rechtlichen Unterschiede legen. Hier geht es nicht primär um Zölle. Darf das Produkt, oder die Dienstleistung im Zielland überhaupt legal angeboten werden? Wie sieht es mit dem Marketing aus? Während in den USA eMail Marketing vollkommen legal ist, benötigen sie innerhalb der EU beispielsweise das vorherige Einverständnis des Empfängers. Gelten für das Land eventuell Einfuhrbeschränkungen? Fallen Zölle an? All diese rechtlichen Aspekte müssen vor dem Verkauf geklärt werden.

Unterschiedliche Netzkultur

Wer in Deutschland etwas sucht, der bemüht als erstes Google. Google ist in Deutschland Marktführer, was die Suchanfragen angeht. Das sieht in anderen Lämndern aber vielleicht ganz anders aus. Im Mutterland von Google zum Beispiel ist der Marktanteil des amerikanischen Suchmaschinengiganten deutlich geringer. Während in Europa und in den USA vor allem Facebook genutzt wird, werden in manchen südamerikanischen oder ostasiatischen Ländern ganz andere Plattformen favorisiert. Was sie auf jeden Fall benötigen ist eine länderspezifische TLD. Das sorgt dafür, dass Suchmaschinen sie im jeweiligen Land besser, bzw. überhaupt listen. Die Länderversionen von Google zum Beispiel bevorzugen ganz eindeutig Websites mit der TLD des jeweiligen Landes.

 

Peter Müller
Peter Müllerist seit 1995 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 25 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern IT, Direktmarketing und SEO. Peter Müller