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Das Postskriptum bietet Werbechancen in einem Werbebrief

      

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Tags: Werbebriefe schreiben Anleitung Direktmarketing

 

Das Postskriptum bietet Werbechancen in einem WerbebriefAuch in Zeiten der modernen Textverarbeitung hat das Postskriptum in Werbebriefen noch lange nicht ausgedient. Diente das Postskriptum früher dazu etwas nachträglich in den Brief einzufügen, wenn man etwas vergessen hatte, kommt ihm in Werbebriefen eine ganz neue Bedeutung zu. Es ist die prominente Position, die das Postskriptum auszeichnet. Wesentliche Informationen sollte man dort unterbringen, wo sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als erstes gelesen werden. Und das ist in einem Werbebrief unter anderem das Postskriptum. Verfolgt man mit einer Augenkamera die Blickrichtung eines Lesers, fällt auf, dass der Hauptteil eines Textes erst nach einem oberflächlichen Scan gelesen wird. Zunächst sucht das Auge in Überschriften und am Ende des Briefes nach Informationen. Und genau das können sich Werbetexter zunutze machen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie sie das Postskriptum werbewirksam nutzen.

Das Postskriptum

Wer ein Postskriptum verwendet, sollte es richtig schreiben können. Laut Duden lautet die korrekte Abkürzung für das Postskriptum „PS:“ und nicht etwa „PS.:“ oder „P.S.:“. Das Postskriptum steht am Ende eines Briefes unter der Unterschriftenzeile. Statistiken zeigen, dass ein gut formuliertes Postskriptum die Responsequote eines Werbebriefes deutlich erhöht. Ihre Marketingaktion wird also erfolgreicher.

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Die Aufgabe des Postskriptums im Werbebrief

Ein gut formuliertes Postskriptum verstärkt die Wirkung Ihres Werbebriefes. In modernen Werbebriefen hat sich die Funktion des Postskriptums deutlich verändert. Das Postskriptum hat folgende Aufgaben
  • Es hebt die wichtigsten Vorteile für den Kunden nochmals hervor
  • Es motiviert den Empfänger zum Weiterlesen
  • Es baut bedenken ab
  • Es fordert den Leser zum Handeln auf

Ideen für ein werbewirksames Postskriptum

Im Postskriptum lässt sich die Kernaussage des Textes zusammenfassen. Von dieser Idee sollten Sie jedoch Abstand nehmen, denn das Postskriptum wird wertlos, sobald der Leser den kompletten Werbebrief gelesen hat. Der Leser wird im Postskriptum kaum eine inhaltliche Zusammenfassung des Textes erwarten. Die folgenden Tipps geben Anregungen für eine sinnvollere Nutzung der Werbechance im Postskriptum. Gehen Sie daher im Nachsatz auf Punkte ein, die sie in dieser Form noch nicht erwähnt haben.

Zusatzvorteil nennen

Leser von Werbebriefen sind immer egoistisch und auf Ihren eigenen Vorteil bedacht. So steht beim Lesen von Werbebriefen immer die unausgesprochene Frage im Raum „Was habe ich davon?“. Nennen sie daher im Postskriptum einen bisher nicht genannten Zusatzvorteil für den Leser.

Zusätzlichen Anreiz durch Verknappung

Die Werbepsychologie zeigt, dass die Verknappung eines Produktes sehr verkaufsfördernd sein kann. Dies funktioniert bei zeitlicher Verknappung genauso wie bei einer quantitativen Verknappung des Angebotes. Limitierte Produkte und Dienstleistungen erscheinen für Konsumenten deutlich interessanter, als Produkte, die jederzeit beliebig zur Verfügung stehen. Eine abnehmende Verfügbarkeit steigert die Dringlichkeit sofort zu handeln. Machen Sie sich diesen Trick im Postskriptum zunutze.

Geben Sie einen Bonus

Ähnlich funktioniert ein kostenloser Bonus, den sie bei einer Bestellung bis zu einem Stichtag gewähren. Auch hier erhöhen sie die Dringlichkeit und schaffen zusätzliche Anreize zum Erwerb des Produktes. Achten sie darauf, dass der versprochene Bonuseinen gewissen Wert vermitteln muss, um den Leser zu überzeugen.

Sorgen Sie für Glaubwürdigkeit

Nicht alles, was sie im Werbebrief behaupten, wird Ihnen der Leser ohne Vorbehalte abnehmen. Sie können das Postskriptum daher auch Nutzen um Ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. Lassen sie einfach unabhängige Experten zu Wort kommen, oder arbeiten sie mit Gütesiegeln, Auszeichnungen und Testergebnissen. Auch Kundenstimmen, sogenannte Testimonials eignen sich um Bedenken ab zu bauen.

Verweisen Sie auf eine Beilage

Eine Beilage kann gerade im B2B Bereich Wunder bewirken. Sie wertet den Werbebrief auf und wird oft sogar aufgehoben, oder weitergegeben. Der Verweis auf eine informative Beilage ist eine weitere Idee zur Nutzung des Postskriptums.

Geben sie en Garantieversprechen

Auch Garantieversprechen können letzte Bedenken abbauen. Das zentrale Kaufhemmnis ist Unsicherheit. Durch eine Garantie sorgen Sie beim Leser für Sicherheit. Sichern sie dem Leser zu, dass er sich langfristig auf sie verlassen kann und mit dem Erwerb des Produktes keine Nachteile entstehen.

Persönliche Verbindung aufbauen

Wenn Ihr Werbebrief in einem sehr persönlichen Stil aufgebaut ist, können Sie mit dem richtigen Postskriptum Gemeinsamkeiten aufbauen. Das kann dazu führen, dass der Leser sich verstanden fühlt.

Geben Sie klare Handlungsanweisungen

Beim Lesen des Postskriptums ist der Leser am Ende des Werbebriefes angelangt. Spätestens hier erwartet er eine Anweisung, was er als nächstes tun soll. Sie dürfen nicht erwarten, dass der Leser automatisch weiß, was sie von Ihm erwarten. Ein guter Werbebrief benötigt Call to Action Elemente mit klaren Handlungsanweisungen. Wenn der Leser eine bestimmte Telefonnummer anrufen soll, dann sagen Sie es Ihm.

Ein Werbebrief ohne Postskriptum verschenkt wertvolle Werbechancen

Wie gezeigt bietet ein griffig formuliertes Postskriptum ungeahnte Werbechance. Nutzen Sie das Postskriptum also sinnvoll, um zentrale Werbebotschaften deutlich hervor zu heben. Das Postskriptum fällt Studien zufolge Lesern beim ersten Blick ins Auge. Sie sollten die exponierte Positionierung des Postskriptums also für Ihre Wichtigste Aussage nutzen. In Werbebriefen ist das Postskriptum nicht Old School, sondern ein wichtiges Element.

 

Dagmar Stein
Dagmar Steinhat ursprünglich Journalistik studiert. Sie ist seit 1995 im Netz unterwegs. Als freiberufliche Journalistin und Texterin schreibt Dr. Dagmar Stein heute schwerpunktmäßig Image- und Werbetexte für Unternehmen. Dr. Dagmar Stein